Russland Austausch

Bereits zum vierten Mal fand in der Woche vom 28. April bis zum 3. Mai der Schüleraustausch zwischen dem Ludwig-Marum-Gymnasium und der Schichtschule von Iwanteevka/Moskau statt. Die neun russischen Jugendlichen wohnten bei Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse. Gemeinsam ging es auf Ausflüge nach Karlsruhe, Speyer und Heidelberg. In Speyer folgte auf einen Besuch im Dom und einen Spaziergang durch das Jüdische Viertel ein Abstecher ins Sea-Life. Nach einem spannenden Rundgang durch die Unterwasserwelt konnten Interessierte eine Haifütterung beobachten und Riesenschildkröten beim Schwimmen bewundern. Den 1. Mai als Familientag nutzten einige deutsche Familien, um ihren Gästen Straßburg oder Baden-Baden zu zeigen, andere hingegen ließen es gemütlich angehen und zogen einen Entspannungstag im Europa-Bad vor.

Am Freitag ging es für alle nach Heidelberg, dort gab es eine abwechslungsreiche Führung zum Thema „Essen und Trinken im Mittelalter“. Beeindruckt waren russische wie deutsche Schüler von der fantastischen Aussicht vom Schloss und knipsten dort viele Erinnerungsfotos. Von Heidelberg ging es zeitig zurück, denn das gemeinsame Abschiedsgrillen mit den Gasteltern stand an. Frau Engelmann, Schulleiterin am LMG, sowie Herr Gutgesell von der Gemeinde Pfinztal betonten, wie sehr sie sich über den gelungenen Austausch freuten und hoben die Bedeutung einer solchen Aktion hervor: Verstehen einer anderen Kultur erweitert den Horizont und fördert die Toleranz im Umgang miteinander.

Doch dieser Austausch hat mehr erreicht. Bereits auf den Ausflügen, besonders aber beim Abschiedsgrillen, konnte jeder merken, wie sehr die Gruppe zusammengewachsen war. Somit war es nicht verwunderlich, dass der Abschied allen sehr schwerfiel. Doch dank Internet und anderer moderner Medien kann der Kontakt aufrechterhalten werden. Alle freuen sich bereits auf ein Wiedersehen in Moskau: DOSWIDANJE in Moskau!

Wir bedanken uns bei allen, die diesen Austausch unterstützt haben: Ganz besonders bei den gastgebenden Familien, die die russischen Jugendlichen herzlich aufgenommen haben, bei unserer Schulleiterin Frau Engelmann, bei Herrn Gutgesell von der Gemeinde Pfinztal und natürlich bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, dass sie diesem für eine Schule doch ungewöhnlichen Projekt eine Chance gegeben haben.

Debora Hartmann-Plath/Ulf Pilgrim

 

 

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