Eine-Welt-Friedenstag am LMG

Ein Müllberg aus Plastik im Foyer, ein bengalischer Teestand vor dem Sekretariat und sogar ein Raum der Stille - was war los am LMG?

Der Eine-Welt-Friedenstag am 24. November war in jeder Hinsicht besonders:
Kein traditioneller Bazar, bei dem der Verkauf im Vordergrund stand, sondern eine Fülle von positiven Ansätzen für ein friedlicheres Miteinander, mehr Umweltbewusstsein und soziale Gerechtigkeit, erarbeitet von den einzelnen Klassen.

Unglaublich viel gab es zu sehen und zu erleben an diesem Tag, den die LMG-Lehrer Tine Dörflinger, Rahel Becker, Claudius Hofacker und Rüdiger Horst konzipiert hatten: lebensgroße Silhouetten der Friedensnobelpreisträger mit positiven Botschaften, Friedens-Sprüche zum Mitnehmen und Theaterszenen zum Thema Toleranz, um nur einiges zu nennen.

Und Fragen wurden gestellt in diesen Präsentationen: Wie geht friedliche Konfliktlösung in der Klasse? Wie entstehen religiöse Konflikte? Wie funktioniert umweltgerechtes Verbraucherverhalten? Dazu kamen Vorträge von hochkarätigen Referenten, z.B. vom Deutschen Ethikrat oder vom Zivilen Friedensdienst. Und natürlich auch auch Traditionelles, das auf keinem Eine-WeltTag fehlen darf: Flohmarkt und Tombola, Flammkuchen und Café und der Waffelstand – diesmal unter dem passenden Motto "Waffeln statt Waffen".

Der Gesamterlös von 7.850.-  Euro kommt den drei Bildungsprojekten Undugu in Kenia, Ajuda in Honduras und Alphabangla in Bangladesch zu Gute, die sich am Eine-Welt-Tag ebenfalls mit  Vorträgen vorstellten. Um 13 Uhr dann versammelten sich alle Klassen, Lehrer und Besucher auf dem Sportgelände zum gemeinsamen Peace-Zeichen. Groß und bunt war es - wie der gesamte, ganz besondere Eine-Welt-Friedenstag.

 

 

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